Unternehmen denken in „erstens, zweitens, drittens“. Genau das hat uns gefehlt.

Unternehmer reden nicht lange um den heißen Brei. Wir schauen nach vorn, nicht zurück.
IHK Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang der IHK zu Leipzig in der Kongresshalle war für mich ein Abend in guter Atmosphäre und gleichzeitig ein Abend mit vielen vertrauten Begegnungen.

Schon beim Empfang traf ich auf bekannte Gesichter wie Anette Ehlers, Karsten GüntherDr. Andreas Knaut und Danny Wehnert. Solche Abende zeigen immer wieder, wie eng Leipzig wirtschaftlich vernetzt ist und wie viel Energie in dieser Stadt steckt.

Unternehmer reden nicht lange um den heißen Brei.

Wir schauen nach vorn, nicht zurück.

𝐖𝐢𝐫 𝐞𝐫𝐤𝐥ä𝐫𝐞𝐧 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐚𝐮𝐬𝐟ü𝐡𝐫𝐥𝐢𝐜𝐡, 𝐰𝐚𝐫𝐮𝐦 𝐞𝐭𝐰𝐚𝐬 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐠𝐞𝐡𝐭, 𝐰𝐢𝐫 𝐬𝐮𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐖𝐞𝐠𝐞, 𝐰𝐢𝐞 𝐞𝐬 𝐠𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧. Genau diese Haltung war in den Gesprächen im Raum spürbar.

Auch auf dem Podium ging es genau um diese Themen, manchmal sogar ohne viele Worte.

Der Blick von Dietrich Enk in Richtung Ministerpräsident sagte zwischendurch mehr als so mancher Satz, auch wenn der Minister sich durchaus engagiert und lebendig geäußert hat.

Zurück bleibt ein Gefühl.

𝐄𝐬 𝐟𝐞𝐡𝐥𝐭𝐞 𝐚𝐧 𝐤𝐨𝐧𝐤𝐫𝐞𝐭𝐞𝐧, 𝐯𝐞𝐫𝐛𝐢𝐧𝐝𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐢𝐭𝐭𝐞𝐧

Klare Fakten für die Zukunft, belastbare Zusagen, ein „Das machen wir, so, bis dann“. Genau das hätte ich mir stärker gewünscht.

Die Freistellung zur Weiterbildung von Mitarbeitern ist ein wichtiges Thema.

Aber 𝐝𝐚𝐬 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐞𝐧 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐤𝐫ä𝐟𝐭𝐞𝐦𝐚𝐧𝐠𝐞𝐥. Unternehmen wollen Weiterbildung, Qualifizierung und Entwicklung, aber so, dass es in Unternehmerschritten machbar und finanzierbar bleibt.

Als mittelständisches Unternehmen wissen wir sehr genau, dass die Wirtschaft angekurbelt werden muss. Wir machen einen Plan – erstens, zweitens, drittens. Was bis wann, mit welchen Ressourcen, mit welchem Ziel.

Diese Lösungsorientierung „im großen Stil“ hätte ich mir an diesem Abend deutlicher gewünscht.

Ohne klare Entscheidungen, ohne Verantwortung, ohne Verbindlichkeit kommt nichts ins Rollen.

Wer entscheidet, kann Fehler machen.

Ich mache sie auch.

Aber ich lernen, korrigieren und gehen weiter. 

Wir bewegen uns. 

Genau dieses Tempo erwarte ich auch von Politik und Wirtschaft, wenn es um die Rahmenbedingungen für den Mittelstand geht.

𝐖𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞 𝐑𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧𝐛𝐞𝐝𝐢𝐧𝐠𝐮𝐧𝐠 𝐰ü𝐫𝐝𝐞 𝐢𝐧 𝐈𝐡𝐫𝐞𝐦 𝐔𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐬𝐨𝐟𝐨𝐫𝐭 𝐖𝐢𝐫𝐤𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐞𝐢𝐠𝐞𝐧?