Ausschreibungen sind für uns ein zentraler Bestandteil unseres Geschäfts.
Eine gewonnene Ausschreibung bedeutet nicht nur einen Auftrag, sie steht oft für Planungssicherheit über ein bis drei Jahre.
Gleichzeitig beobachten wir seit einiger Zeit eine klare Entwicklung.
Durch steigende Tariflöhne im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung wachsen auch die Volumina. Beträge jenseits der 50.000 Euro sind längst keine Ausnahme mehr, dadurch werden öffentliche und EU-weite Ausschreibungen zur Regel.
Damit steigen auch die Anforderungen.
Detaillierte Qualifikationsnachweise, strukturierte Konzepte, eine professionelle Darstellung der eigenen Leistungsfähigkeit, all das ist heute selbstverständlich. Das ist auch richtig so.
Was mich jedoch zunehmend beschäftigt, ist die Art der Vergabe.
Im offenen Verfahren zählt am Ende häufig vor allem der Preis.
Das bedeutet in der Praxis:
Sie können qualifiziert sein.
Sie können zuverlässig sein.
Sie können über Jahre hinweg bewiesen haben, dass Sie Projekte stabil und partnerschaftlich umsetzen.
Und dennoch entscheidet am Ende ein minimal günstigeres Angebot.
Wohin führt das?
Geht es langfristig wirklich darum, die günstigste Lösung zu finden oder die wirtschaftlich sinnvollste?
Gerade im Personalbereich geht es nicht nur um Zahlen.
Es geht um Menschen, um Verlässlichkeit im laufenden Betrieb und um die Sicherheit, dass Leistung nicht nur heute, sondern dauerhaft erbracht wird.
Ich schaue mir Angebote sehr genau an, nicht nur den Preis, sondern das Gesamtbild.
Denn am Ende muss es für beide Seiten funktionieren.
Gerade die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass der Wettbewerb härter wird. Der Preisdruck steigt.
Das ist nicht immer einfach.
Aber eines bleibt für mich klar.
Wir werden unseren Anspruch nicht über Bord werfen.
Wir stehen für Qualität, Verlässlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit, auch wenn der Weg dorthin anspruchsvoller wird.
Genau deshalb bleiben wir dran.