Dieses knatternde Geräusch bedeutet für uns vor allem Freiheit.
Es ist lange her, dass mein Partner und ich gemeinsam mit unserer Harley-Davidson Breakout unterwegs waren.
Zu den Harley Days in Dresden war es endlich wieder so weit.
Morgens um 8 Uhr ging es los. Zwei Stunden über die Landstraße, vorbei an Sonnenblumenfeldern, Maisfeldern und dieser ruhigen, grünen Landschaft, die man im Alltag viel zu selten bewusst wahrnimmt.
Festhalten, die Fahrt genießen, den Wind spüren und den Gedanken einfach freien Lauf lassen. Kein Telefon, keine Termine, keine Entscheidungen. Nur Straße, Landschaft und dieses beruhigende Gefühl, für einen Moment nichts organisieren zu müssen.
Nach Hamburg und Prag waren die Harley Days in Dresden für uns das nächste besondere Treffen dieser Art.
In der „Rinne“, dem Harley-Davidson-Dorf, standen die Maschinen dicht an dicht. Keine glich der anderen. Jede individuell gestaltet und oft genauso charakterstark wie der Mensch, der danebenstand.
Die Atmosphäre war rau, herzlich und überraschend familiär.
Menschen aus verschiedenen Ländern kamen zusammen, auf den Kutten waren die jeweiligen Chapter zu erkennen und Tausende Harley-Fans feierten das 30-jährige Bestehen des Harley-Davidson Chapters Dresden.
Der Höhepunkt war für uns die große Bikerparade durch die Stadt.
Hunderte V2-Motoren, unzählige Maschinen und dieses besondere Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Für mich war dieser Tag weit mehr als ein Ausflug.
Er war eine Pause vom Alltag.
Eine Gelegenheit, mich zu erden, neue Energie zu sammeln und den Kopf einmal gründlich „freipusten“ zu lassen.
Denn auch als Geschäftsführung muss man nicht immer nur beschleunigen.
Manchmal ist es genauso wichtig, einfach mitzufahren und den Moment zu genießen.
Was hilft Ihnen dabei, wirklich abzuschalten?